Was ist IPTV rein technisch gesehen?
IPTV (Internet Protocol Television) bezeichnet schlichtweg die Übertragung von Fernsehsignalen und audiovisuellen Inhalten über ein geschlossenes oder offenes IP-Netzwerk anstelle von klassischen Rundfunkfrequenzen wie DVB-T2 (Antenne), DVB-C (Kabel) oder DVB-S2 (Satellit). Die Technologie an sich ist 100 % legal, standardisiert und bildet die Grundlage moderner Telekommunikationsangebote wie MagentaTV der Deutschen Telekom oder GigaTV von Vodafone.
Die rechtliche Einordnung: Was sagt das deutsche und europäische Recht?
In Deutschland und der Europäischen Union ist das reine Betrachten eines Videostreams (im Gegensatz zum Filesharing oder Torrent-Download, bei dem der Nutzer Daten gleichzeitig hochlädt) nach § 44a UrhG als temporäre Vervielfältigungshandlung im Arbeitsspeicher des Geräts eingestuft.
Das wegweisende Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, Rechtssache C-527/15 Filmspeler) besagt, dass Streaming dann unzulässig sein kann, wenn für den Nutzer „offensichtlich“ ist, dass die Quelle ohne Zustimmung der Rechteinhaber bereitgestellt wird. Für Endnutzer ist die Beurteilung der lizenzrechtlichen Vereinbarungen internationaler Feeds in der Praxis jedoch oft komplex.
Wie schützt MojoOTT die Privatsphäre seiner Kunden?
Sicherheit und Datenschutz stehen bei MojoOTT an oberster Stelle:
- Keine Protokollierung (No-Logs-Grundsatz): Wir zeichnen zu keinem Zeitpunkt auf, welche Sendungen, Kanäle oder Filme ein Abonnent konsumiert.
- Verschlüsselte Datenübertragung: Sämtliche Datenströme und Serverabfragen erfolgen über abgesicherte TLS/SSL-Verbindungen.
- Diskrete Bezahlung: Durch die Abwicklung über verifizierte Zahlungsanbieter oder Gutschein-Methoden bleiben sensible Finanzdaten vor fremdem Zugriff geschützt.
Haben Sie Fragen zur Datensicherheit bei MojoOTT?
Transparenz ist unser oberstes Gebot. Unser Support-Team beantwortet Ihre Fragen zu Datenschutz und Serversicherheit gerne persönlich auf WhatsApp.
Kundenservice Kontaktieren